SPD will Tobias Koch und Bernd Wölbern wieder in den Landtag schicken

Pandemiebedingt tagten nur 25 statt 54 Delegierte der SPD-Ortsvereine in Scheeßel und waren dabei per Videokonferenz mit ihrem Parteivorsitzenden Lars Klingbeil verbunden
Pandemiebedingt tagten nur 25 statt 54 Delegierte der SPD-Ortsvereine in Scheeßel und waren dabei per Videokonferenz mit ihrem Parteivorsitzenden Lars Klingbeil verbunden Bild: Hannes Felix Grosch

Der SPD-Parteivorsitzende Lars Klingbeil gratulierte als Erster: Tobias Koch, Polizeibeamter und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Fintel, soll für die SPD im Wahlkreis 53: Rotenburg bei den Wahlen im Herbst in den Niedersächsischen Landtag einziehen. Und auch Bernd Wölbern, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und quarantänebedingt per Videokonferenz zugeschaltet, soll die Menschen im Wahlkreis 54: Bremervörde weiterhin als Landtagsabgeordneter in Hannover vertreten.

Die Vorsitzenden der SPD-Unterbezirke Rotenburg und Verden, Ina Helwig (l.), Dörte Liebetruth (2. v.r.) und Nils Bassen (r.) gratulierten Tobias Koch (vorne)
Die Vorsitzenden der SPD-Unterbezirke Rotenburg und Verden, Ina Helwig (l.), Dörte Liebetruth (2. v.r.) und Nils Bassen (r.) gratulierten Tobias Koch (vorne) Bild: Hannes Felix Grosch

Koch tritt somit erneut im Wahlkreis 53: Rotenburg als Landtagskandidat für die SPD an. Nach dem guten Ergebnis bei der Landtagswahl 2017 will Koch in diesem Jahr seine Erfahrungen nutzen und den Wahlkreis, der durch einen neuen Zuschnitt neben Bothel, Fintel, Rotenburg, Scheeßel, Sottrum und Visselhövede im Landkreis Rotenburg nun auch Oyten und Ottersberg aus dem Landkreis Verden umfasst, direkt gewinnen.

Gratulierten Bernd Wölbern (Mitte) virtuell: Ina Helwig und Nils Bassen
Gratulierten Bernd Wölbern (Mitte) virtuell: Ina Helwig und Nils Bassen Bild: Hannes Felix Grosch

Wölbern, der im vergangenen Jahr in den Landtag nachrückte und den Wahlkreis 54: Bremervörde somit bereits im Landtag vertritt, möchte diesen nun auch direkt gewinnen. Der Wahlkreis umfasst mit Bremervörde, Geestequelle, Gnarrenburg, Selsingen, Sittensen, Tarmstedt und Zeven den nördlichen Teil des Landkreises Rotenburg.

2017 fehlten Koch nur 670 Stimmen für den direkten Einzug in den Landtag - 2022 will der heimische Polizist es schaffen
2017 fehlten Koch nur 670 Stimmen für den direkten Einzug in den Landtag – 2022 will der heimische Polizist es schaffen Bild: Hannes Felix Grosch

Nils Bassen, der als Co-Vorsitzender der SPD im Landkreis Rotenburg durch die pandemiebedingt kurzen und mit reduzierter Delegiertenzahl stattfindenden Konferenzen führte, bedankte sich bei den beiden Bewerbern: „Ihr präsentiert Euch überzeugend und beweist, dass die SPD die Partei mit den besten Ideen für unsere Heimat ist.“

Die Delegierten aus den 16 SPD-Ortsvereinen waren am Freitagabend im Scheeßeler Hof unter strengen Auflagen zusammengekommen, um ihre Stimmen abzugeben. Mit Blick auf die pandemische Lage bedankte sich Ina Helwig bei der Begrüßung ausdrücklich, dass die Delegierten ihren Weg nach Scheeßel angetreten hatten. „Wir leisten mit unseren kurzen Konferenzen heute Abend einen wichtigen Beitrag für die ordnungsgemäße und demokratische Vorbereitung der Landtagswahlen. Mit Stephan Weil als Ministerpräsident sowie Tobias Koch und Bernd Wölbern als Wahlkreiskandidaten sind wir für die Wahlen am Sonntag, 9. Oktober 2022 hervorragend aufgestellt.“, so die Co-Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Rotenburg.

Klingbeil, der wie Wölbern per Videokonferenz zugeschaltet war, ergänzte: „Tobias Koch und Bernd Wölbern sind zwei starke Kandidaten. Ich freue mich darauf, auch künftig eng mit ihnen zusammenzuarbeiten – für die Menschen in unserer Heimat und für die Zukunft unserer Region.“

Koch hob in seiner Vorstellungsrede hervor, sich als Polizist auch im Landtag für die Innere Sicherheit stark machen zu wollen: „Die Wertschätzung meiner Kolleginnen und Kollegen liegt mir am Herzen!“. Und auch die Landwirtschaft spiele eine wichtige Rolle: „Zukunftsaussichten für die heimische Landwirtschaft werden wir nur gemeinsam entwickeln können“, betonte Koch.

Kämpferisch zeigte sich Wölbern: „Mit dem durch die Bundestagswahl erneuerten Selbstbewusstsein und der großen Geschlossenheit unserer Partei im Landkreis Rotenburg werden wir ab dem 9. Oktober zwei SPD-Abgeordnete in den Niedersächsischen Landtag schicken!“